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Ein Kartenspiel für 2-4 Spieler
AUTOREN: Hanno & Wilfried Kuhn
TITELBILD: Christophe Swal
ILLUSTRATION: Katharina Kubisch
REALISATION: Carsten Grebe
LEKTORAT: Hanna & Alex Weiß
Alter: ab 12 Jahren
Spieldauer: 45 - 60 min
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Spielmaterial
- 36 historische Ereignisse
- 40 Kulturkarten
- 27 Personenkarten
- 5 Übersichtskarten
- 28 Einflusssteine (je 7 in den Farben gelb, rot, schwarz und weiß)
- 4 Genius-Figuren (je 1 in den Farben gelb, rot, schwarz und weiß)
- 1 Spielregel
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Zur thematischen Einstimmung sei hier der Text der Schachtelrückseite zitiert:
Florenz - die Wiege der Renaissance.
Hier wirken Künstler wie Botticelli, Michelangelo und da Vinci,
errichtet der Bußprediger Savonarola einen Gottesstaat und
verfasst Machiavelli seine Werke über die Technik der Macht.
Hier herrschen die Medici und liegen die Geburtshäuser solch
großer Entdecker wie Vespucci.
Als Oberhaupt eines einflussreichen europäischen Adelsgeschlechts
versuchen Sie ihre Familie kulturell und machtpolitisch an
die Spitze zu führen. Im Angesicht der historischen Ereignisse
dieser Zeit fördern Sie kulturelle Errungenschaften wie Architektur
und Religion, das Finanzwesen, die Wissenschaften und natürlich
auch das Entdeckertum. Umgeben Sie sich mit den Mächtigen dieser
Zeit und spielen Sie auf der Tastatur der Diplomatie, um gegen
ihre Konkurrenten den entscheidenden Vorteil zu erringen.
Denn nur der Spieler mit den meisten Einflusssteinen wird am Ende das Spiel gewinnen.
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Die Regeln in Stichpunkten:
Spielablauf
Je nach Spieleranzahl liegen 3 bis 6 historische Ereignisse zwischen
den Spielern. Jeder Spieler verfügt zu Beginn über 7 Einflusssteine.
Wer am Zug ist, muss einen seiner Einflusssteine auf ein historisches
Ereignis platzieren. Diese unterscheiden sich in Personenfelder oder
Kulturfelder. Je nachdem, ob man die Kultur stärken will oder sich
lieber auf bestimmte historische Persönlichkeiten verlässt,
setzt man seinen Einflussstein.
Anschließend darf der Spieler zwei Kartenaktionen ausführen,
d.h. er nimmt eine Kultur- oder Personenkarte von der Auslage in die
Hand oder er spielt eine seiner Handkarten in seine persönliche
Auslage.
Abhängig davon, ob auf einem historischen Ereignis zuerst alle
Kulturfelder oder zuerst alle Personenfelder belegt wurden, kommt es
entweder zu einer Kulturwertung oder zu einer Personenwertung.
Bei einer Kulturwertung kommt es darauf an, wer von den an der Wertung
beteiligten Spielern in der jeweiligen vom historischen Ereignis abhängigen
Kulturart die meisten Kultursymbole in seiner persönlichen Auslage
liegen hat. Die Spieler vergleichen die Anzahl ihrer Kultursymbole,
die Differenz davon muss der unterlegene Spieler dem siegreichen Spieler
in Einflusssteinen übergeben.
Dementsprechend kommt es bei einer Personenwertung darauf an, welchen
Einfluss die von den beteiligten Spielern ins Spiel gebrachten Personenkarten
geltend machen können. Wer den größeren Wert bei seinen
ausgespielten Personenkarten besitzt, gewinnt diese Wertungsart und
erhält hier so viele Einflusssteine von seinem Gegner, wie auf
dem historischen Ereignis abgebildet.
Wer keinen Einflussstein auf einem historischen Ereignis platzieren
konnte/wollte, verliert automatisch eine Wertung, unabhängig von
seinem Einfluss in seiner persönlichen Auslage.
Das Spiel endet, wenn nur noch zwei ungewertete historische Ereignisse
im Spiel sind. Gewonnen hat der Spieler mit den meisten Einflusssteinen.
Soweit der grobe Ablauf des Spiels, natürlich existieren noch
einige Regelfeinheiten wie z.B. die Genius-Figur, die besondere taktische
Kniffe erlauben, für das Grobverständnis aber hier nicht
erläutert werden müssen.
Es entwickelt sich im Verlaufe des Spiels ein zähes Ringen um
jeden Einflussstein, in dem mal der eine oder andere Spieler die Nase
vorn zu haben scheint, öfters brennt es an vielen Ecken, wenn
die gegnerischen Spieler durch geschicktes Einsetzen ihrer Einflusssteine
auf eine schnelle Wertung drängen und man selber auf diesem Ereignis
noch keinen Einflussstein platziert hat. So bleibt es bis zur letzten
Runde spannend...
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Das Spiel ist für 2 bis 4 Spieler konzipiert und
dauert ca. 45 - 60 Minuten. Im stilistischen Sinne handelt es sich um
ein Kartenspiel mit Brettspielelementen.
Der einfache Rhythmus (Stein setzen, Kartenaktionen tätigen) erzeugt
einen natürlichen Spielfluss. Das Setzen der Einflusssteine bietet
Raum für taktische Entscheidungen. Das Sammeln und Auslegen der
Kulturkarten sorgt für Spannung, die Personenkarten bringen Flair
und Stimmung ins Spiel.
Ein feines Spiel für 2-4 Spieler, die in die Welt der Renaissance eintauchen wollen.
Das Spiel ist auch besonders gut für 2 Spieler oder Teams geeignet.
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